Selbstverachtendes Medienmultitasking

„Gleichzeitig schreiben, filmen, fotografieren, Radiosendungen produzieren, um dann noch auf dem Klo zu twittern, ist Selbstausbeutung und selbstverachtend.“

Bernd Ulrich, Leiter des Politikressorts der „Zeit“, laut Tagesspiegel

Das alles gleichzeitig zu tun, ist vor allen Dingen eine stramme physische, handwerkliche und kognitive Leistung – allein schon simultan zu filmen und zu fotografieren. Der Crossmedia-Redaktroniker, der das alles in einer druck- und sendefähigen Qualität hinbekommt und aus diesem seinem Multitalent nicht wenigstens gleichzeitig ein gutes Geschäft macht, der ist in erster Linie eines: selbstschuld.

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Eine Antwort auf „Selbstverachtendes Medienmultitasking“

  1. Mit heutigen DSLRs oder HD-Kameras ist das gar kein Problem, da schneidet man aus dem Videostream die besten Bilder raus. Manche erlauben auch, in der laufenden Videoaufzeichnung noch einzelne Bilder zu schießen. Externes Mikrofon und ein Stativ sind dann aber anzuraten 😉

    Wenn das aber alles für Online gemacht wird, ist es ganz normal, damit nicht nur sehr viel Arbeit zu haben, sondern außerdem auch nix zu verdienen. Und die Unterwäsche öfters wechseln zu müssen, weil es mit rechts twittern und links wischen doch nicht so gut geklappt hat.

    (Jetzt weiß ich auch, warum handys so oft ins Klo fallen!!!)

    selbstschuld? Scheiß neue Rechtschreibung. Fremdsauer.

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