Bei manchen Nachrichten ist man so sprachlos, dass eine Überschrift völlig ausreicht.
Quelle: Handelsblatt Newsticker
Nein, stimmt nicht. Beim Korruptionsfall Kika wurde nicht der Gebührenzahler, sondern der Gebührenzähler beschädigt. Ach ne, nicht be-, sondern geschädigt.
Wusste gar nicht, dass es bei der GEZ überhaupt solche Geräte gibt. So was kannte ich nur von der Bundespost Telekom.
„Wir sind Idealisten. Wir lieben diesen Beruf. Und wir glauben, dass Medien eine wichtige Rolle in der Demokratie spielen. Aber wissen Sie was? Wenn Sie die Löhne so drastisch senken, geben Sie uns das Gefühl, dass Sie nicht mehr so recht an den Journalismus glauben. Es wirkt auf uns, als wären Zeitungen für Sie nur noch Spekulationsobjekte, die bis zum endgültigen Zusammenbruch des Geschäftsmodells eine größtmögliche Rendite abwerfen sollen.“
Aus einem Offenen Brief junger Journalisten auf openpetition.de (via meedia)
Die Enquete-Kommission des Bundestages zur staatlichen Reglementierung des Internets hat ihre Empfehlungen ausgesprochen – und nicht das gesagt, was Schwarzgelb wollte. Es geht um wirklich ernsthafte Fragen, zum Beispiel auch ums Urheberrecht.
Aber: Es geht ums Internet. Da braucht eine Zeitung Links, die man dazustellen kann. Irgendwelche Links, Hauptsache etwas, das der Laie mit „Online“ verbindet, am besten was Unterhaltsames, denn die Leser eines Handelsblattes wollen sich ja unterhalten und nicht bilden oder informieren.

Na gut, bei dem diese Links umgebenden Text ist es vielleicht auch gut, wenn Infotainment von ihm ablenkt: „Internet = Emoticon + Enquete ?“ weiterlesen
Sabr
ia David, Slow-media-Spezialistin und Panel-Partnerin auf dem Medienforum Köln, mailte mir gerade einen Link zu einer Grafik, die belegt, dass die Tageszeitungen schon auf dem absteigenden Ast hockten, bevor das WWW das Licht der Monitore erblickte. Ursprünglich veröffentlicht hatte dies Holger Schmidt, bisher „Netzökonom“ der FAZ und gerade vom Focus dort abgeworben.