Geniale Innovation bei sueddeutsche.de: Man klickt auf die Lupe und kann sich das Bild in klein ansehen. Chapeau!

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Nur für Kauferinger und Landsberger sowie für Buchloer und sonstige Allgäuer: Man braucht bei Abendterminen in München nicht mehr das Auto zu nehmen. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft hat nach anderthalb (oder waren es schon zweieinhalb?) Jahren gemerkt, dass sie Scheiß gebaut hat. Sie hat die Fahrplanlücke zwischen 21:19 und 23:19 Uhr geschlossen. 100 Punkte für späte Einsicht!
Die Grünen waren auch schon mal kritischer gegenüber der Deutschen Bahn. Heute fand ich in meiner Mailbox eine Presseinfo, in der Valerie Wilms, Sprecherin für Bahnpolitik der Bundestagsfraktion, die neuen „Ökostrom-Tarife“ der DB, die ab April in Kraft treten, hochjubelt:
„Jetzt endlich bietet die Deutsche Bahn etwas, was sich viele wünschen. Alle können endlich ohne Mehrkosten mit 100 Prozent erneuerbaren Energien fahren. Darüber freuen wir uns und dafür hat die DB auch ein Lob verdient.“
Sorry, aber das ist PR-Gewäsch. Wenn ich bei Flaute durch die abendliche Finsternis reise, kommt der Strom für „meinen“ ICE nach wie vor nicht aus Akkus, Pump- oder Druckluftspeichern. Es ist der klassische Mix, erzeugt von fossil befeuerten Kraftwerken, Atommeilern und Laufwasserturbinen, die im Dauerbetrieb laufen. „Grüne PR auf dem ICE-Trittbrett“ weiterlesen
Buchhaltung macht keinen Spaß, auch wenn die Haufe-Lexware-Gruppe das in ihrer Werbung für das Cloud-Programm Lexoffice behauptet. Sie hat auch mit dem Lexware-Programm Quickbooks Plus keinen Spaß gemacht, aber sie war von ein paar Bugs der Software abgesehen kein Problem. Jetzt haben die Freiburger das Produkt vom Markt genommen; der Support läuft aus, es wird zwar bis auf weiteres noch so weit gepflegt, dass man damit buchen und elstern kann, letzteres aber nur, solange man Updates einer Software kauft, in die schon länger nicht mehr nennenswert investiert worden ist. Für Elster-Aktualisierungen sind die Updates aber zu teuer.
Da ich eh nicht mehr mit einem Windows-Programm arbeiten wollte, habe ich mir zwei Cloud-Lösungen angeschaut: besagtes Lexoffice, das sich als vorerst untermotorisiert erwies (man kann u.a. noch keinen Datev-Kontenrahmen nutzen und die Daten somit nicht einfach, wie gehabt, dem Steuerberater übergeben) sowie Scopevisio aus Bonn in der Smart Edition. Letzteres ist teurer, kann aber alles. In der Einführung versprach der Anbieter, ich könne meine Buchhaltung „einfach und sicher selbst erledigen – auch ohne Buchhaltungskenntnisse“.

Schön wär’s gewesen. Dumm nur: Das stimmt nicht. „Finger weg von Scopevisio, Kollegen!“ weiterlesen
Nein, der ADAC macht sicher nicht alles falsch. Sonst wären nicht um die 18 Millionen Bürger dieses Landes Mitglied dieses Vereins geworden, der sich manchmal wie ein Konzern benimmt. Sonst wäre auch ich nicht seit 18 Jahren drin. Beispielhaft möchte ich die Fahrsicherheitstrainings auf seinen Übungsplätzen nennen. Die sind Klasse.
Aber der Club hat auch das Talent, sich unnötig unbeliebt zu machen. Er behandelt mich objektiv schlechter als einen Trunkenheitsfahrer, ja sogar schlechter als einen Verbrecher. „Lieber ADAC, musst Du so klammern?“ weiterlesen