Klickstrecken sind das täglich‘ Brot vieler Onlineredaktionen. Dennoch tun sich manche schwer damit.
Beim Handelsblatt gilt das in doppelter Hinsicht.
Erstens: Wenn man sich durch eine Strecke über den Bodenschatz Lithium klickt, sollte man nicht in der Nachbarabteilung „Erdgas“ landen.
Zweitens: Wenn man den Kollegen den Fehler melden will, möchte man schnell mailen – und nicht mühsam ein Web-Kontaktformular suchen und ausfüllen, unter anderem weil man da keinen Screenshot mitschicken kann. Die Düsseldorfer scheinen aber eine so große Angst vor Spam zu haben, dass sie keine Klartext-Adresse angeben. Lieber soll der geschätzte Leser seine Absenderdaten, die ein Mailprogramm automatisch einfügen würde, von Hand eintippen. Aber Zeit ist Geld, und das wissen gerade Handelsblatt-Leser. Umkehrschluss: Vielleicht wollen die Kollegen gar kein Feedback. Dann ist das Kontaktformular so was wie das gebührenfreie Pendant zur Kundenabschreck-Vorwahl 01805.
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