Ist die gute alte E-Mail „vom Aussterben bedroht“? Mit dieser steilen These erschreckte die Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen am Donnerstag ihre Leser. Es ging eigentlich um Microsoft und die Ablösung des – freundlich gesagt – für seine Nutzer peinlichen Webmail-Dienstes Hotmail durch das seriöser wirkende Cloud-Produkt „Outlook.com“. Kollegin B., wie gewohnt eher meinungsfreudig denn treffsicher, verstieg sich dabei zu der Behauptung, dass „ohnehin niemand mehr Mails braucht“.
Muss ich wirklich erläutern, wieso das bodenloser Unsinn ist? Nein, ich glaube, die Arbeit kann ich mir sparen. Auf jeden Fall war das Kompetenzgefälle von sueddeutsche.de 🙂 zur Printausgabe 🙁 vergleichbar mit einer Kamikaze-Rutsche.



