Lieber Kollege Steingart,
schön, dass Sie die berühmten elf Freunde dermaßen deutlich getoppt haben. Dennoch hätte von Ihnen soviel Selbstbewusstsein erwartet, dass Sie sich zutrauen, bis zum 11.11.11 auf 111.111 Freunde zu kommen.
Lieber Kollege Steingart,
schön, dass Sie die berühmten elf Freunde dermaßen deutlich getoppt haben. Dennoch hätte von Ihnen soviel Selbstbewusstsein erwartet, dass Sie sich zutrauen, bis zum 11.11.11 auf 111.111 Freunde zu kommen.
Das Tarifdumping bei den Einstiegsgehältern für Zeitungsredakteure ist vom Tisch – fürs erste. Und die festen Freien bekommen ein paar Cent mehr für ihre Artikel, was sich offiziell so liest, dass sie prozentual mehr draufgelegt bekommen als die Redakteure.
Dass die grundlegenden Probleme der Zunft damit nicht gelöst sind, wie Christian Jakubetz schreibt, ist allerdings wahr.
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Manchen Unfug entdeckt man erst, wenn man die liegengebliebenen Zeitungen durchsieht, bevor sie im Altpapier landen. Vorigen Mittwoch widmete der Wirtschaftsteil der Süddeutschen seine allzu oft von erschreckender Unkenntnis geprägte IT-Kolumne „Dolmetscher“ dem PC:
Bill Gates… „war klug genug, die Lizenz für das Betriebssystem zu behalten und schließlich all jene damit zu beliefern, die mit den gleichen Bauteilen wie IBM eigene Computer für den Hausgebrauch zusammenschraubten.“
Abgesehen von dem unseligen Umgang mit dem Wort „Lizenz“ (Microsoft war Lizenzgeber und hat IBM nur eben keine Exklusivlizenz verkauft): Die Autorin suggeriert, der Großkunde hätte eigentlich ganz gerne MS-DOS für sich alleine gehabt und Gates habe sich dem Ansinnen entgegengestellt.
In Wahrheit war das PC-Projekt ein konspirativer Akt eines kleinen Teams, das von der mächtigen Großrechner-Fraktion in der Zentrale in Armonk anfangs argwöhnisch beäugt wurde. „Klitterung der Technikgeschichte“ weiterlesen
„Als Downloadgeschwindigkeit verspricht man (Porsche, Anm. ujf) bis zu 7,2 Mb pro Sekunde. … Noch arbeitet die Datenübertragung in der Regel mit 3G, teilweise auch schon mit UMTS. Um den Faktor zehn dürfte sich die Übertragungsgeschwindigkeit beschleunigen, wenn in wenigen Jahren die bestehenden Systeme durch LTE (Long Term Evolution) abgelöst werden.“
SZ (Print), 16.8.2011, Mobiles Leben
Ob’s der Autor selbst war oder ob der Redakteur den Text verschlimmbessert hat, wer weiß? Nur mal zur Klarstellung fürs nächste Mal:
UMTS war die so genannte 3. Mobilfunkgeneration, also 3G. Die vorher genannten 7,2 Megabit pro Sekunde sind eine Erweiterung von UMTS/3G namens HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) alias 3.5G (dreieinhalbte Generation).
LTE ist de facto die 4. Generation (wird von manchen verwegenen Arithmetikern aber auch als dreikommaneunte bezeichnet), löst aber – wie schon der Name sagt – nicht in wenigen Jahren die 3. Generation ab, denn das wäre eine Short Term Revolution und hieße folglich STR. „Wenn Autoredakteure über Mobilfunk schreiben“ weiterlesen