E-Mail aufs Telefon, Fax auf den PC, SMS als Fax – Unified Messaging Service macht’s möglich. Die besten Anbieter, die Funktionen, die Preise.
Der Begriff ist ein Monstrum: Unified Messaging Service (UMS). Wörtlich übersetzt bedeutet er: vereinigte Benachrichtigungsdienste. Geprägt hat ihn ausgerechnet ein deutscher USA-Auswanderer, der ehemalige Ostberliner Rap-Musiker Jens Müller. Heute begeistert die UMS-Technik weltweit die Multimediageneration: Telefongespräch, Fax, E-Mail, SMS-Nachricht – alles ist untereinander kompatibel.
Der Clou für die Nutzer: Wer sich bei einem UMS-Dienst angemeldet hat, ist von Paderborn bis Punta Cana von allen üblichen Kommunikationsgeräten aus erreichbar. Um Nachrichten zu erhalten, reichen ein Handy, ein Faxgerät im Hotel oder ein Computer in einem Internet-Cafe aus. Die UMS-Anbieter leiten zum Beispiel E-Mails auf jedes beliebige Faxgerät weiter oder lesen sie mithilfe eines Sprachroboters am Telefon vor. Sie schicken eine SMS-Botschaft auf das Handy-Display des Kunden, um ein Fax anzukündigen. Und bei Bedarf verwandeln sie Nachrichten auf dem Anrufbeantworter in Sound-Dateien, hängen sie an eine E-Mail und senden sie rund um die Welt. Dann können die Nutzer ihre Voicemails jederzeit und überall mit einem Mausklick über die Sound-Karte eines PC abhören.
UMS kann aber auch für die totale Ruhe sorgen: Wer nicht erreichbar sein will, lässt E-Mails automatisch beantworten oder direkt löschen, was von ungeliebten Absendern kommt. „Unified Messaging: Immer und überall auf Draht“ weiterlesen




